Ergebnisse der abgeschlossenen Projektphase (01.01.2025 – 12.01.2026)
In der abgeschlossenen Projektphase wurde der InsoFa-Dreischritt in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW von verschiedenen InsoFas in verschiedenen Beratungsfeldern angewandt und gemeinsam weiterentwickelt. Mithilfe eines Fragebogens wurde parallel dazu die subjektive Wahrnehmung der eigenen Handlungssicherheit der zu beratenden Fachkräfte erhoben. Die Ergebnisse zeigen klar: Die Anwendung des InsoFa-Dreischrittes führt zu einem hohen Anstieg der Handlungssicherheit der Fachkräfte in der Arbeit mit möglichen Kindeswohlgefährdungen!

156 ausgewertete Kinderschutzberatungen

+ 56 % höhere Handlungssicherheit

hochsignifikantes Ergebnis (p = 0)
Die ausführlichen Ergebnisse der Projektphase werden ab Juni 2026 in der Zeitschrift für Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis veröffentlicht.
Ausblick auf die kommende Projektphase (01.06.2026 – 31.05.2028)
Die nächste Projektphase beginnt am 01. Juni 2026 und ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt. Ziel dieser Phase ist es, die bisherigen empirischen Befunde weiter zu vertiefen, ihre Aussagekraft zu erweitern und den Transfer in die fachliche Praxis systematisch voranzutreiben. Hierzu wird der InsoFa-Dreischritt in einem größeren Anwendungskontext eingesetzt: Mehrere InsoFas aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern in Nordrhein-Westfalen arbeiten im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit mit dem Instrument.
Methodisch knüpft die Projektphase an die bisherigen quantitativen Erhebungen an, um die Effekte auf die Handlungssicherheit weiterhin systematisch zu erfassen und zu überprüfen. Ergänzend wird das Forschungsdesign um qualitative Elemente erweitert. Dadurch soll ein vertieftes Verständnis darüber gewonnen werden, unter welchen Bedingungen und in welchen Kontexten der InsoFa-Dreischritt besonders wirksam ist und wie die Anwendung durch die Fachkräfte erlebt und in die professionelle Praxis integriert wird.
Wissenschaftliche Begleitung des Projektes: Prof. Dr. jur. Lasse Gundelach und Prof. Dr. Maik Sawatzki
